Güterverkehr
Neues Containerterminal Basel Nord hat Verspätung

Das geplante Containerterminal Basel Nord kommt später: In den nächsten Monaten soll ein Fördergesuch beim Bund eingereicht werden. Die Inbetriebnahme ist für 2019 vorgesehen.

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Neue Terminals sind nötig, um die stark wachsenden Containermengen auf Strasse, Schiene und Rhein zu bewältigen. (Archiv)

Neue Terminals sind nötig, um die stark wachsenden Containermengen auf Strasse, Schiene und Rhein zu bewältigen. (Archiv)

Keystone

Die Verspätung bei der Inbetriebnahme des geplanten Containerterminals Basel Nord auf das Jahr 2019 teilten die künftigen Betreiber am Mittwoch mit. Noch im vergangenen Jahr war von einem Start im Jahr 2016 die Rede gewesen.

Für den Betrieb des geplanten Containerterminals Basel Nord hat SBB Cargo dieser Tage wie angekündigt ein Joint-Venture namens "Gateway Basel Nord" mit Hupac AG und Contargo AG gegründet. Das zunächst bimodale Terminal Schiene/Strasse soll später um ein Hafenbecken für den Schiffsgüter-Umschlag ergänzt werden.

Im August 2014 bei der Ankündigung des Joint-Ventures hatte SBB Cargo als Ziel noch eine Inbetriebnahme Ende 2016 genannt. Vorausgegangen war ein Gerangel um die Betreiberschaft. SBB Cargo versprach dann, das Terminal werde diskriminierungsfrei betrieben, was nun bekräftigt wurde. Das Terminal kommt auf Boden von SBB Cargo zu stehen.

Für das Fördergesuch seien "umfangreiche Planungsgrundlagen nötig, die aktuell erarbeitet werden", hiess es nun weiter.

Das komplette trimodale Terminal dürfte gemäss früheren Schätzungen rund 140 bis 160 Millionen Franken kosten. Wie viel der Bund beisteuert, ist noch offen. Neue Terminals sind nötig, um die stark wachsenden Containermengen auf Strasse, Schiene und Rhein zu bewältigen.