Neues Denkmal
Basler Regierung schützt die imposanten Wohnhäuser beim Zolli

Die Liegenschaften zwischen Birsigstrasse, Pelikanweg und Tiergartenrain in Basel werden in das Kantonale Denkmalverzeichnis aufgenommen. Sie stammen aus dem Jahr 1915.

Aimee Baumgartner
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Es sind Wohnhäuser, die es in dieser Art nur einmal in Basel gibt. Nun werden die Liegenschaften Birsigstrasse 54 und 74, Pelikanweg 3 bis 7 und Tiergartenrain 1 bis 5 – beim Zolli-Parkplatz – in das Kantonale Denkmalverzeichnis eintragen. Das hat der Basler Regierungsrat am Dienstag in seiner Sitzung entschieden.

«Die Liegenschaften sind ein materielles Geschichtszeugnis und stellen wegen ihres sehr hohen architekturhistorischen, baukünstlerischen sowie städtebaulichen Zeugniswerts ein Baudenkmal dar», begründet die Regierung den Entscheid.

Die ersten Maisonette-Wohnungen der Schweiz

Die sogenannte Wohnüberbauung «am Viadukt» wurde zwischen 1911 und 1915 nach den Plänen des Basler Architekten Rudolf Linder (1849–1928) erbaut. Die grosszügigen Etagenwohnhäuser leisten einen wesentlichen Beitrag, um das bürgerliche Wohnen im Stadthaus attraktiv zu machen, heisst es. Die zweistöckigen Wohneinheiten können als die ersten Maisonette-Wohnungen der Schweiz bezeichnet werden.

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