Im St. Johann Quartier, gleich am Ufer des Rheins, steht der frisch renovierte Rhypark. Bald sollen dort Konzerte, Firmenanlässe, Public Viewing und andere Veranstaltungen über die Bühne gehen. Denn: Die neue Veranstaltungsserie «River Concerts» von Act Entertainment hat dort ihr Zuhause gefunden. «In Basel gibt es wenig Räume, die über 750 Personen fassen», sagt Thomas Dürr, CEO der Act Entertainment AG. Im Saal des Rhyparks, dem Rhysaal, hätten bei einem bestuhlten Konzert dagegen 768 Besucher Platz. «Der Rhypark soll während des Stadtcasinoumbaus und in den Folgejahren den Festsaal und den Hans Huber Saal im Stadtcasino ersetzten», sagt Dürr.

Zum Auftakt zwei Deutsche

Für Komiker eigne sich der Rhysaal besonders. Da er eher breit sei, befinden sich auch die hintersten Zuschauer näher an der Bühne als bei einem länglichen Saal. Als ersten Komiker wurde bereits Atze Schröder verpflichtet. Den Anfang der Veranstaltungsreihe im Rhypark übernimmt aber nicht er, sondern die deutsche Sängerin Nena. Im März 2015 tritt sie während ihrer Clubtour auf der Bühne am Rhein auf. Neben Komikern und Konzerten habe auch die Show ABBA Gold zugesagt, im renovierten Saal aufzutreten. «Der Saal steht nicht nur den von uns geplanten Veranstaltungen zur Verfügung. Es soll für alle Veranstalter offen sein», sagt Dürr.

Mit der Fähre zum Konzert

In den letzten Jahren sei der Rhypark in Vergessenheit geraten, sagt Dragan Rapic, Geschäftsinhaber des Rhyparks. «Nun wollen wir das Haus als neue Location in Basel etablieren.» Dabei gelte es, einen Standort, den es schon lange gibt, wieder zurück in das Bewusstsein der Menschen zu bringen. Um dem Gebäude einen modernen Touch zu verleihen, hätten sie viel investiert, sagt Rapic. «Zum Glück studiert einer unserer Servicemitarbeiter Innenarchitektur und setzte das Projekt um» Trotzdem habe der gesamte Umbau einen Betrag im höheren fünfstelligen Bereich gekostet. Seit über einem Jahr finden im Rhypark keine Partys mehr statt. Auch in Zukunft wolle Rapic sich komplett neu orientieren. Als Grund nennt er einerseits, dass es in Basel Bedarf nach einer Location, wie sie es werden wollen, gebe. «Andererseits sind Partys nicht mehr lukrativ.»

Als Besonderheit des Rhyparks nennen die beiden Organisatoren, dass Künstler wie Besucher mit der Fähre direkt von der Kleinbasler Seite anreisen könnten.