Umbau

Neues Pinguinbecken im Zoo Basel ist noch nicht ganz dicht

Auch die Brillenpinguine bekommen ein neues Zuhause – im Gegensatz zu den grösseren Artgenossen verlief dies ohne Umzug.

Seit rund einem Jahr sind die Königs- und Eselspinguine des Basler Zoos im Exil. Die rund 30 Vögel sind vorübergehend im deutschen Wuppertal untergekommen. In dieser Zeit wird die bestehende Anlage komplett erneuert und mit einem zweiten Aussenbereich ergänzt. Voraussichtlich anfangs Dezember rechnet der Zoo mit der Rückkehr der Pinguine. Bald darauf soll auch der allseits beliebte Spaziergang mit den Tieren wieder stattfinden.

Zoo Basel: Umbau der Pinguin-Anlage vor Abschluss

Zoo Basel: Umbau der Pinguin-Anlage vor Abschluss

Beinahe unbemerkt wurde auch bei der kleinen Pinguinanlage umgebaut. Das Zuhause der Brillenpinguine, welches sich beim Dorenbach-Ausgang des Zoos befindet, wurde in den vergangenen Monaten renoviert und umgestaltet. «Die Brillenpinguine bekommen ein grosses Schwimmbecken. Dafür wird fast die ganze alte Anlage in ein Wasserbecken umgebaut», sagt Tanja Dietrich vom Zoo Basel. Um einen möglichst rationellen Einsatz der Arbeitskräfte und damit einen günstigen Bau zu gewährleisten, wurden die Arbeiten an der Anlage der Brillenpinguine zeitgleich und von der gleichen Equipe ausgeführt wie der Bau an der Pinguinanlage im Vivarium, wobei die grössere Anlage Priorität logischerweise hatte.

Noch versickert Wasser

Im Gegensatz zu ihren grösseren Artgenossen konnten die Brillenpinguine in Basel bleiben. Während den Umbauarbeiten leben die drei Kilo leichten Tiere aus Südafrika einfach im hinteren Bereich der Anlage. Mittlerweile scheint der Umbau weitestgehend abgeschlossen zu sein. Seit einigen Tagen ist das neue Becken auch wieder mit Wasser gefüllt. In den nächsten zwei bis drei Wochen soll die Anlage wieder eröffnet werden.

Allerdings sind kleinere Probleme aufgetreten. «Es wurden Betonfugen abgedichtet, was ein normales Vorgehen ist», sagt Dietrich. Kleinere Haarrisse, die ebenfalls entstehen können, würden innerhalb weniger Wochen versintern, also durch Kalkablagerungen verschlossen. Da das Wasserbecken der Brillenpinguine nicht in einem Haus steht – im Gegensatz zu den Becken im Vivarium – werde es nicht mit viel Aufwand wasserdicht beschichtet. «Ein geringer Wasserverlust am Anfang, bis alle Haarrisse versintert sind, ist in einer solchen Situation kein Problem», sagt Dietrich.

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