Neues Quartier in Basel
Projekt Citygate: Bereits nach einem Jahr sind fast alle Wohnungen vermietet

Bereits 2001 gab es die ersten Pläne für eine Umnutzung des alten Areales, wo einst der Produktionsstandort der Miba Genossenschaft stand. Am Montag wurde das neue Quartier eingeweiht.

Ali Ahmeti
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Das neue Wohn- und Dienstleistungsquartier wurde am Montag eingeweiht.
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Das neue Wohn- und Dienstleistungsquartier wurde am Montag eingeweiht.
Das neue Wohn- und Dienstleistungsquartier wurde am Montag eingeweiht.
Das neue Wohn- und Dienstleistungsquartier wurde am Montag eingeweiht.

Das neue Wohn- und Dienstleistungsquartier wurde am Montag eingeweiht.

Nicole Nars-Zimmer

Bereits zwanzig Jahre sind vergangen, seitdem die Umnutzung des alten Miba-Areals an der Basler St.-Jakobs-Strasse startete. Am Montag weihten die Eigentümer zusammen mit Lukas Ott, dem Leiter für Kantons- und Stadtentwicklung, das neue Wohn- und Dienstleistungsquartier ein. Die Gebäudelandschaft wird geziert von vier Objekten, die Wohnraum, Büros, ein Pflege- und Altersheim, eine Kindertagesstätte sowie ein Hotel beinhalten. Von den 200 Wohnungen, die letztes Jahr im Oktober ausgeschrieben wurden, sind noch 14 frei.

Das Konzept des Areals Citygate solle nach Ott wegweisend für die Zukunft sein. Es zeigt wie alte Fabrikgelände umgebaut werden können. Weiter bieten Quartiere mit Mischnutzung die Möglichkeit, dem Alltag auf verschiedenste Weise nachzugehen: «Transformationsareale, die in durchmischte, lebendige Wohn-, Arbeits- und Freizeitquartiere umgewandelt werden, gehören zu den wegweisenden Konzepten der Stadtentwicklung», wie Ott in der Mitteilung vom Montag zitiert wird. Dadurch, dass alles in der Nähe sei, ist man nicht zu lange unterwegs. Das sorge dafür, dass es mehr Platz für die Bewohnenden gibt und weniger für etwa Autos.

Kunst, die alle ansprechen soll

Um den Bezug zwischen Quartier und Stadt noch mehr zu verdeutlichen, wurden fünf Kunstwerke mit einbezogen. Beim Auswahlverfahren wurde Katharina Dunst, Kunstwissenschafterin und Dozentin, gewählt. Insgesamt wurden bis Ende Februar 2020 fünf Kunstschaffende vorgeladen, ihre Idee für ein Projekt einzureichen. Im folgenden August wurde dann gewählt. Für Dunst war es wichtig, dass die Kunst alle ansprechen soll. Mit diesem Kriterium wurde die Bieler Künstlerin Leolie Greet ausgewählt, da sie die Kriterien am besten erfüllte.

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