Das bisherige Tropenhaus der Universität Basel steht seit rund 50 Jahren beim Spalentor, eingangs des Botanischen Gartens. Jetzt wird das Gebäude durch einen Neubau ersetzt. Für 9,86 Millionen Franken gibt es zusätzlich ein Bergnebelwaldhaus, in dem laut einer Mitteilung der Uni dank Sprühnebel und Maximaltemperaturen von 24 Grad Celsius auch Pflanzen aus tropischen Gebirgsnebelwäldern wachsen können. 

Gebaut wird bereits ab Juli 2019, das heisst, das Tropenhaus ist noch bis Ende Juni geöffnet. Die Wiedereröffnung ist auf 2021 angesetzt. Das heisst, zwei Winter lang werden die Baslerinnen und Basler keinen wärmenden Unterschlupf in den tropischen Bedingungen des Gewächshauses finden können.

Stiftungen beteiligen sich

Bezahlt wird der Neubau vom universitären Immobilienfonds und mit der Unterstützung von rund einer Million Franken aus der Kasse privater Förderer. Hinzu kommen Stiftungsgelder, unter anderem von der Christoph Merian Stiftung. 

Der Neubau sei nötig geworden, weil nicht nur der «Zahn der Zeit» an der Infrastruktur genagt habe, sondern auch die extremen klimatischen Unterschiede zwischen Innen und Aussen zur Mehrbelastung geführt hätten. Eröffnet wurde das heutige Tropenhaus 1964.