Der Regierungsrat hat den diesjährigen Wissenschaftspreis an Prof. Dr. Silvia Arber verliehen. Er ehrt die Neurobiologin auf Grund ihrer überragenden Forschungsbeiträge zum Verständnis der Funktionsweise und Entwicklungsmechanismen von neuronalen Netzwerken und Schaltkreisen, welche die Bewegung des Körpers kontrollieren, wie es in einer Mitteilung des Regierungsrates heisst.

Silvia Arber, 45 Jahre alt, ist ist Dozentin am Biozentrum der Universität Basel und leitet dort sowie am Friedrich-Miescher-Institut Basel eine Forschungsgruppe. Zudem veröffentlicht sie regelmässig ihre Studien, ist in diversen Gremien tätig, reist um die Welt, hält Vorträge. Für anderes als ihren Beruf bleibt da nicht viel Platz. «Mein Job ist mein Hobby», erklärt die Neurobiologin ihren dichten Zeitplan.

Ihr Vater ist der Mikrobiologe und Genetiker Werner Arber. In den 60er-Jahren entdeckte er die Restriktionsenzyme und leistete damit einen wichtigen Teil an die Molekulargenetik. Dafür bekam er 1978 den Nobelpreis. 

Der Wissenschaftspreis in der Höhe von 20'000 Franken wird alljährlich und im Turnus der sieben Fakultäten Forschenden zuerkannt, die zur Universität Basel in Beziehung stehen und sich durch herausragende wissenschaftliche Leistungen hervorgetan haben.

Die feierliche Übergabe des Wissenschaftspreises findet am Dienstag, 28. Oktober 2014, im Grossratssaal statt. (ser/fza)