Der Regierungsrat unterstütze grundsätzlich die Forderung nach einer ausreichenden Parkplatzzahl, schreibt die Exekutive in ihrem am Dienstag veröffentlichten Antrag ans Parlament. Dieses Bedürfnis dürfe aber nicht zu Lasten der Allgemeinheit auf Allmend erfolgen, sondern sei auf Privatareal zu realisieren. Eine Gesetzesvorlage, die den Bau von Quartierparkings erleichtern wolle, sei in der Vernehmlassung.

Die Regierung lehnt auch die Forderung der Initiative, jeden Parkplatzabbau gleichwertig im Umkreis von 200 Metern zu kompensieren, als nicht realistisch ab. Die Initiative war im März 2017 mit 3917 Unterschriften eingereicht worden.