Gesundheit

Noch mehr Baselbieter Patienten in den städtischen Spitälern

Im Bethesda-Spital kommen fast die Hälfte aller Patienten aus dem Baselbiet. (Archiv)

Im Bethesda-Spital kommen fast die Hälfte aller Patienten aus dem Baselbiet. (Archiv)

In den Basler Spitälern waren im Jahr 2014 noch mehr Patienten aus anderen Kantonen einquartiert als zuvor. Aus dem Gesundheitsversorgungsbericht geht hervor, dass insbesondere der Anteil an Baselbieter Patienten zugenommen hat.

Der Zustrom von Patientinnen und Patienten aus anderen Kantonen in die privaten und öffentlichen Spitäler des Kantons Basel-Stadt ist 2014 angewachsen. Insbesondere aus dem Kanton Basel-Landschaft sind mehr Patienten in die Stadt gekommen. Das geht aus dem fünften Gesundheitsversorgungsbericht über die stationäre Spitalversorgung und die Versorgung in der Langzeitpflege durch Pflegeheime, Tagespflegeheime und Spitex-Einrichtungen im Kanton Basel-Stadt hervor. Den höchsten Baselbieter Anteil aller Spitäler hat das Bethesda-Spital, wo mit 49 Prozent der Fälle fast die Hälfte der Patienten aus dem Nachbarkanton kommt.

Zum Vergleich: Im Unispital haben die Städter einen Anteil von 45 Prozent aller Patienten, hier kommen nur 26 Prozent der Patienten aus dem Kanton Basel-Landschaft. Sehr beliebt bei den Baselbietern ist auch das Kinderspital UKBB: Da liegt der Anteil der im UKBB stationär behandelten basel-landschaftlichen Patienten mit rund 40 Prozent deutlich über dem Anteil der stationär behandelten basel-städtischen Patienten (rund 31 Prozent).

Das Spital mit der weitaus höchsten Quote an stationär behandelten basel-städtischen Patienten ist das auf den Bereich Geriatrie ausgerichtete Adullam-Spital mit 92 Prozent. Als Zentrum für Querschnittsgelähmte und Hirnverletzte hat die Rehab Basel unter allen basel-städtischen Spitälern den höchsten Importanteil mit rund 76 Prozent vorzuweisen, wobei 31 Prozent der stationär behandelten Patienten nicht aus der Nordwestschweiz kommen. (zdr)

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