Im Universitätsspital Basel liessen sich 53'000 Patienten notfallmässig hospitalisieren, im Kantonsspital Baselland waren es etwas über 50'000, wie die «Schweiz am Sonntag» berichtet.

Roland Bingisser, Chefarzt des Basler Notfallzentrums gibt zu, die Situation nicht mehr im Griff zu haben. Mittlerweile liegt der Anteil an leichten Fällen bei 45 Prozent. Das sind Patienten, die auch am nächsten Tag zum Hausarzt gehen könnten.

Damit die Basler nicht bei jeder Bagatelle in den Notfall rennen, nimmt Bingisser die Schulen in die Pflicht. Diese sollten einen «Gesundheitsunterricht» anbieten. Damit würden die Kinder lernen, wie sie mit einfachen Krankheiten und Verletzungen umgehen könnten.