«Wir haben zu viel Geld für Marketing und Verkauf unserer Medikamente ausgegeben», sagt Jimenez im Interview mit der «Handelszeitung». Novartis habe die Ausgaben zwar bereits deutlich reduziert. «Aber wir können hier noch mehr sparen, selbst wenn wir wachsen. Dieses Geschäft dreht sich um Wissenschaft, nicht um Marketing.»

Weiteres Sparpotenzial sieht Jimenez bei der Produktion. «Wir haben 83 Fabriken und wir lasten sie nur zu 50 Prozent aus. Das ist nicht gut», so der Novartis- Chef. «Wir sollten Exzellenz-Center identifizieren und unsere Produktion konsolidieren.» Das könne auch Werkschliessungen bedeuten.

Jimenez erwartet, dass das Niveau der Ausgaben des Konzerns in der Schweiz künftig sinke. Unangetastet bleibt der Forschungsetat. «Wir werden die Ausgaben für Forschung und Entwicklung in absoluten Zahlen in jedem der nächsten fünf Jahre höchstwahrscheinlich erhöhen», sagt Jimenez. Für die Zukunft gibt sich Jimenez optimistisch. Er erwartet in den nächsten fünf Jahren weiteres Wachstum.