Die EAV-Lohnsummen-Erhöhung sei mit der Personalvertretung ausgehandelt worden. Angestellte mit einer als gut bewerteten Leistung könnten mit mindestens 0,7 Prozent mehr Lohn rechnen. Die Erhöhung werde wie im Vorjahr per 1. März verkündet und rückwirkend auch für Januar und Februar vergütet.

Verglichen mit dem Schweizer Arbeitsmarkt sei dies eine «sehr gute Gehaltsanpassung», hiess es weiter. So verfolge Novartis trotz Veränderungen am Gesundheitsmarkt weiterhin eine Gehaltspolitik, welche die individuelle Leistung und - via Bonuskomponente - auch das Geschäftsergebnis reflektiere.

Grossteil hat EAV

Noch keine Einigung erzielt wurde derweil für jene Angestellten, die dem GAV unterstehen. Die Verhandlungen mit der Personalvertretung und Delegierten der Gewerkschaften würden weitergeführt. Laut einem Konzernsprecher hat Novartis in Basel und Stein AG zusammen 13'000 Angestellte. Einem GAV unterstehen davon nur rund 2000; der Rest hat Einzelarbeitsverträge.

Von den derzeit weltweit rund 133'000 Novartis-Angestellten in über 140 Ländern arbeiten rund 14'470 Personen in der Schweiz (Stand Mitte 2013). Die am Montag publizierte Lohnrunde betrifft nur Basel und Stein; für andere Standorte wird separat verhandelt.

Konkurrent Roche hatte bereits Ende November bekannt gegeben, dass seine Lohnsumme für die Mitarbeitenden in der Schweiz auf Anfang April um 1,7 Prozent angehoben werde. Die Erhöhung soll für individuelle, leistungsabhängige Lohnanpassungen der gut 11'000 Roche-Angestellten in der Schweiz eingesetzt werden.