Feuerwehr
Novartis und CABB gründen eine gemeinsame Betriebsfeuerwehr

Der Pharmakonzern Novartis und der Chemiekonzern CABB Chemicals legen ihre Werksfeuerwehren zu einer neuen Industriefeuerwehr zusammen. Personal und Material werden vollständig übernommen. Die neue Feuerwehr wird in Basel und Schweizerhalle für die Sicherheit sorgen.

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Bis anhin hat Johnson Controls die Werkseuerwehr der Novartis betrieben. Hier bei einem Einsatz in Schweizerhalle am 11. Dezember 2012.

Bis anhin hat Johnson Controls die Werkseuerwehr der Novartis betrieben. Hier bei einem Einsatz in Schweizerhalle am 11. Dezember 2012.

Benjamin Wieland

Der Pharmakonzern Novartis und der Chemiekonzern CABB Chemicals legen ihre Betriebsfeuerwehren zusammen und gründen eine gemeinsame Berufsfeuerwehr unter der Bezeichnung «Industriefeuerwehr Regio Basel AG» (IFRB). Dies berichtet heute das Regionaljournal von Radio SRF. Die IFRB übernimmt Personal und Material der bisherigen Feuerwehren.

Konzentration aufs Kerngeschäft

Bis anhin hatte Johnson Controls für die Novartis eine Feuerwehr betrieben und war auch für Verwaltung und Unterhalt der Novartis-Anlagen zuständig. Roland Schneitter, bisher Kommandant der Feuerwehr von Johson Controls, übernimmt nun ab 1. Januar 2013 die Geschäftsführung der IFRB. Im Interview mit dem Regionaljournal bezeichnet er die Neugründung als Chance: «Wir befinden uns so nicht mehr in einem grossen Umfeld des Facility Management, sondern können uns auf unser Kerngeschäft Intervention und Sicherheit konzentrieren.» Sonst ändere sich aber primär der Name. Die IFRB übernehme nämlich von ihren Vorgängerinnen sämtliche Berufsfeuerwehrleute und sämtliche Mitarbeiter der Alarmzentrale und des Notfallmanagements und auch das Material.

Die IFRB wird an den Standorten Basel und Schweizerhalle für die Sicherheit besorgt sein. (sra)