Kantonale Wahlen
Nur 100 Personen im Basler Wahlforum zugelassen

Das Wahlforum für die Basler Gesamterneuerungswahlen vom 25. Oktober findet in abgespeckter Form statt. Wegen der Coronavirus-Pandemie wird die Anzahl der zugelassenen Besucherinnen und Besucher - inklusive Medien - auf 100 beschränkt.

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Das Wahlforum im Kongresszentrum Basel (Archiv)

Das Wahlforum im Kongresszentrum Basel (Archiv)

Kenneth Nars

Zu den Basler Grossratswahlen treten insgesamt 792 Personen an. Wenn am 25. Oktober im Congress Center Basel die Namen der 100 gewählten Vertreterinnen und Vertreter des Parlaments bekanntgegeben werden, müssen die meisten Kandidaten jedoch draussen bleiben. Denn die Anzahl zugelassener Personen im Congress Center Basel wird auf 100 begrenzt.

Anders als bei den vorherigen Wahlen ist das Congress Center Basel am 25. Oktober also nicht für die breite Öffentlichkeit zugänglich. Zugelassen sind nur die 13 Regierungskandidatinnen - und kandidaten. Zugelassen sind nur die 13 Regierungskandidatinnen - und kandidaten, die Partei- und Fraktionspräsidenten sowie die abtretenden Regierungsräte und die Grossratspräsidentin. Dies sagte Vizestaatsschreiber und Regierungssprecher Marco Greiner am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Auch die Plätze für Medienschaffende, Mitarbeitende der Staatskanzlei und der Messe Basel werden beschränkt. Zudem gilt laut Greiner im Congress Center Basel Maskenpflicht und Zugang ins Gebäude erhalten nur Personen mit einem nicht übertragbaren Badge.

Livestream geplant

Auch andere Kantone, in denen am selben Tag Wahlen stattfänden, würden dies ungefähr so handhaben, sagte Greiner. «Wir orientieren uns am Vernünftigen. Die Leute fühlen sich so sicherer - andersrum wäre die Besucherzahl nicht mehr überblickbar und kontrollierbar.» Bei früheren Wahlen hatten jeweils rund 800 Kandidaten samt Anhängerschaft die Möglichkeit, im Wahlforum zu erscheinen.

Mit der beschränkten Besucheranzahl sei der Anlass überschaubar, hielt Greiner fest. Zudem werde es auch einen Livestream geben. So könnten die Kandidatinnen und Kandidaten sowie Interessierte die Resultate mitverfolgen.

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