Verkehr

Osttangente: CVP macht weiter Druck auf Wessels

Steht unter Druck: Hans-Peter Wessels

Basels Baudirektor Hans-Peter Wessels hatte sich im Grossen Rat schon vor rund einem Jahr Einiges anhören müssen, weil er sich gemeinsam mit dem Bund entlang der Stadtautobahn Osttangente beim Lärmschutz nur auf das gesetzliche Minimum beschränken wollte.

Kommt nicht infrage, befand das Kantonsparlament, und beauftragte die Regierung damit, eine Einhausung im Breite-Quartier nochmals vertieft zu prüfen. Gleichzeitig würden sich im Kleinbasel ebenfalls zusätzliche Massnahmen aufdrängen, um eine akzeptable Wohnqualität sicherzustellen.

Diesem Auftrag komme Wessels bisher aber nur ungenügend nach, sagt CVP-Grossrat Oswald Inglin. Das hätten die bisherigen Sitzungen der neuen Begleitkommission zum Lärmschutzprojekt Osttangente gezeigt. Regierung und Verwaltung würden den Bedarf im Bereich Schwarzwaldbrücke bis Badischer Bahnhof auch weiterhin negieren.

CVP-Grossrat Inglin stösst deshalb mit einem Vorstoss nach, um die Regierung dazu zu bewegen, über die in einer ersten Stellungnahme vorgeschlagenen Lärmschutzmassnahmen im Bereich der Schwarzwaldallee hinauszugehen, auf die Forderungen der betroffenen Anwohnenden einzugehen und somit die Akzeptanz der Vorlage im Grossen Rat zu erhöhen. Inglin möchte nun genau wissen, was Sache ist – und den Druck auf Regierungsrat Wessels aufrechterhalten.

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