Am ersten Tag stand die OSZE-Konferenz ganz im Zeichen der Krise in der Ukraine. Um 9:45 Uhr hiess Bundesrat Didier Burkhalter alle Vertreter in Basel willkommen und meinte, «Basel ist eine sehr offene und dynamische Stadt». 

Hände schütteln im Minutentakt.

Hände schütteln im Minutentakt.

Die Konferenz in Basel beginnt.

In seiner Eröffnungsrede hat Didier Burkhalter zum Dialog aufgerufen. Die Schweiz werde im Ukraine-Konflikt ein Gremium von Fachleuten aufbauen.

Eröffnungsrede von Didier Burkhalter.

Eröffnungsrede von Didier Burkhalter.

Die Aussagen am ersten Tag des Ministertreffens waren dieselben wie in den letzten Monaten. Der Westen und die Ukraine sehen zur Lösung des Konflikts vor allem ein Land in der Pflicht: Russland. Die USA und weitere Länder haben Russland erneut wegen seines Vorgehens in der Ukraine-Krise scharf kritisiert. «Russland liefert weiterhin neue Waffen und verstärkt seine Unterstützung für bewaffnete Separatisten», sagte US-Aussenminister John Kerry bei der Jahreskonferenz. Federica Morgherini und Kerry forderten Russland auf, die Waffenlieferungen an die Kämpfer in der Ostukraine unverzüglich zu stoppen und die Abmachungen des Minister Protokolls umzusetzen.

Der Ukrainische Aussenminister nahm zu den Problemen in seinem Land Stellung und meint gegenüber dem Schweizer Fernsehen: «Die Schweizer haben es wirklich gut gemacht. Ich bin dankbar, dass Didier Burkhalter auch persönlich sehr angagiert ist».

US-Aussenminister John Kerry dankte der Schweiz auch für die wertvolle Arbeit und lobt die OSZE-Präsidentschaft Burkhalters. In seiner Rede bedauerte er die Probleme im Ukraine-Konflikt und sagte, «Bei diesem Konflikt gewinnt niemand».

Lob vom US-Aussenminister John Kerry.

Um ca. 13.00 Uhr wurde die Konferenz mit der zeremoniellen Unterzeichnung der Zusatzklauseln eines Abkommens zur Waffenkontrolle geschlossen. (bz/sda)

Die heutige Konferenz ist vorbei.