Das Baselbieter Parlament belegte neben dem zweiten aber auch den letzten Platz des Turniers. Aufgrund des grossen Kaders waren zwei Teams angetreten, eines mit Ambitionen, eines bei dem «der olympische Gedanke im Vordergrund stand», wie Kapitän Hannes Schweizer selbstironisch sagt. Der ehemalige Landratspräsident stand im Tor, eine Leistenzerrung verhinderte einen Einsatz als Feldspieler. «Wir hatten viel Verletzungspech. Beim letzten Spiel konnten vier unserer sechs Spieler nicht mehr laufen. Aber wir haben es durchgezogen.» Immerhin habe der Kanton Baselland als einziger zwei Mannschaften gestellt und damit seinen Ruf als Fussballhochburg unterstrichen, meint Schweizer: «Das ist ein klares Signal, dass man uns als Vollkanton anerkennen sollte.»

Auch für alt Landrat Werner Rufi, der als Goalie im Final stand, steht der Plausch im Vordergrund. «Aber klar freuen wir uns über das Topergebnis», sagt Rufi, der seit 16 Jahren mitspielt. Im Final seien leider viele Spieler ein bisschen ausgepowert gewesen.

Gastgeber FC Grossrat mit schlechtem Start

Lospech hatte der Grosse Rat Basel-Stadt. «Wir hatten zu Beginn starke Gruppengegner», sagt Kapitän Remo Gallacchi. Zwei Unentschieden und eine unglückliche Niederlage bedeuteten das Abrutschen auf die hinteren Plätze für die Basler. Am Ende landete der Grosse Rat auf Rang 17. Einen kleinen Sieg konnte Gallacchi aber doch verbuchen. «Wir haben gegen die Walliser ein Unentschieden geholt. Also sind wir eigentlich besser als die Baselbieter.» (hys)