4056 vs. 4057

Plastik im Rhein: Nach der Wasserschlacht die grosse Sauerei

Brücken-Wasserschlacht 4056 gegen 4057. (Archivbild)

Brücken-Wasserschlacht 4056 gegen 4057. (Archivbild)

Nach der grossen Wasserschlacht hatte offenbar niemand mehr Lust, aufzuräumen, obschon die Organisatoren auf Facebook im Vorfeld dazu aufriefen.

Am Samstag fand auf der Dreirosenbrücke zum neunten Mal die Wasserschlacht «4056 vs. 4057» zwischen dem Klein- und Grossbasel statt. Rund 300 Personen machten sich vor allem mit Wasserballonen, aber auch Wasserpistolen und selbst gebasteltem Geschoss innert Kürze klatschnass. Auch lokale Politiker waren dabei, unter anderen die Basler SP-Grossrätin Sarah Wyss und Nationalrätin Sibel Arslan (Basta).

Nach der grossen Wasserschlacht hatte offenbar niemand mehr Lust aufzuräumen, obschon die Organisatoren auf Facebook im Vorfeld dazu mahnten, den «Müll nach der Schlacht» wieder nach Hause zu nehmen. Anwohner berichten von «Hunderten kaputten Ballonen», die den Boden der Dreirosenbrücke bedeckten. Eine «sehr ärgerliche» Sache, sind sie sich einig.

Eine Anwohnerin berichtete zudem der bz, dass diverse Ballonreste auch im Rhein gelandet seien. «Angesichts der Klimadiskussion und im Wissen um den Plastikmüll im Meer finde ich das eine absolute Sauerei.» Sie habe den Organisatoren auf Facebook eine Anfrage geschickt, warum nach der Wasserschlacht nicht aufgeräumt worden sei. Eine Antwort habe sie bis dato nicht erhalten. (rak)

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