Das Frauenhaus beider Basel bietet Platz für zehn Frauen und sieben Kinder. Diese Plätze seien oft ausgebucht, heisst es in einer Motion, die der Basler Grosse Rat im April mit deutlichem Mehr an die Regierung überwiesen hat.

In ihrem Bericht zum Vorstoss anerkennt nun auch die Regierung einen «phasenweisen Mangel» an Schutzplätzen, vor allem für Frauen mit Kindern. Sie zeigt sich bereit, die Motion zur Weiterbearbeitung entgegenzunehmen, wie sie am Dienstag mitteilte.

Konkret weist die Regierung auf ein im Juni 2019 gestartetes «Teilstationäres Projekt» hin. Daneben sollen mögliche Alternativen und Zusatzangebote evaluiert werden, heisst es in der Mitteilung.

Das Frauenhaus beider Basel wird von einer privaten Stiftung geführt, Der Kanton Basel-Stadt unterstützt die Institution mit 500'000 Franken im Jahr, der Kanton Baselland zahlt 440'000 Franken.