hnen wird vorgeworfen, im Kanton Basel-Stadt zwischen dem 21. Januar und dem 15. Februar 2011 Geldautomaten für das Ablesen von Bankkundendaten präpariert zu haben (Skimming). Dabei dürften mehr Kunden geschädigt worden sein, als derzeit bekannt sei, teilte die Basler Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit.

So dürften auf Bankkonten illegal Abbuchungen vorgenommen worden sein, ohne dass dies die Kontoinhaber bisher bemerkt hätten. Die Kriminalpolizei bittet deshalb Bankkunden, ihre Konten zu kontrollieren und gegebenenfalls sofort Anzeige zu erstatten.

Beim Skimming werden Geldautomaten technisch so präpariert, dass die Magnetstreifen eingegebener Bankkarten abgelesen und das Eintippen der Codes mit einer Minikamera ausspioniert werden kann. Die Täter können so Kartenrohlinge herstellen und Geldbezüge tätigen, ohne dass dem Kontoinhaber die Originalkarte abhanden kommt.

Die Staatsanwaltschaft rät daher erneut, das Eintippen des Codes mit der freien Hand abzudecken. Beim geringsten Verdacht auf Manipulationen sollte der Bezugsvorgang sofort abgebrochen und die Polizei verständigt werden.