Abgehauen

Polizei schnappt den dümmsten Promille-Raser der Schweiz

Passende Plakatkampagne des Touring Clubs Schweiz, TCS, und der Allgemeinen Plakat Gesellschaft, APG aus dem Jahr 2004. (Archiv)

«Helft Rasern. Spendet Hirn.»

Passende Plakatkampagne des Touring Clubs Schweiz, TCS, und der Allgemeinen Plakat Gesellschaft, APG aus dem Jahr 2004. (Archiv)

Da war sich einer nicht schlüssig, ob er sich der Polizeikontrolle nun stellen will oder nicht. Was wohl auch an den 1,7 Promille gelegen haben mag, die er intus hatte. Im Stop-and-go lieferte er sich mit der Polizei eine Verfolgungsjagd durch Basel.

Wohl ohne zu realisieren, dass seine Chancen auf eine erfolgreiche Flucht reichlich gering waren. Aber da war nun mal diese Radarkontrolle an der Freiburgerstrasse. Da konnte er sich natürlich nicht erwischen lassen, Kontrollschild hin oder her. Also, Kontrolle passieren und aufs Gaspedal drücken.

Eine Polizeisperre durchbrochen, scheiterte er schliesslich an weiteren Streifen beim Rastplatz Sonnenberg. Was nun? Das Kontrollschild haben die Beamten ohnehin schon, also spielt auch das keine Rolle mehr, muss sich der Betrunkene Flüchtling wohl gedacht haben, als er den Polizisten zwar wie befohlen Führer- und Fahrzeugausweis durch das Fenster reichte, gleich darauf aber kräftig Gummi gab.

Weiter gehts. Nach einigen Kilometern kann sich wieder ein Polizeiauto an den Promille-Raser hängen. Im dichten Verkehr verzichten die Beamten aber darauf, ihn auszubremsen. Irgendwo eine Kurve hingelegt, ab durch den Arisdörfer Tunnel. Und Endstation. Wieder beim Rastplatz Sonnenberg.  Der Mann dürfte nun eine ganze Weile ohne Fahrausweis unterwegs sein. (mik)

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