St. Jakobshalle
Pünktlich zu den Swiss Indoors ist das neue Foyer und der Nordteil der Halle fertig

Im Nordteil der St. Jakobshalle ist der Umbau abgeschlossen. Ein Findling aus dem Gotthard-Massiv trägt dabei das schwere Dach mit einem Gewicht von 625 Elefanten.

Jakob Weber
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Ein Blick ins neue Foyer: Weisse Böden, Gastro-Stände aus Holz, Donut-Lampen und ein Findling, auf dem das Dach ruht.
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Noch erledigen Handwerker letzte Aufgaben. Schon bald sind alle Fahrzeuge und der Bauzaun vor der Halle weg.
St. Jakobshalle
Freude herrscht: Architekt Heinrich Degelo, Künstler Eric Hattan und vom Hochbauamt Beat Grossglauser und Thomas Blanckarts (v.l). posieren im neuen Foyer
Gleich nebenan liegt ein 25 Tonnen schwerer Findling aus dem Gotthardtmassiv.
Die Säule trägt zusammen mit dem Granit-Stein die Last des 2800 Tonnen schweren Dachs. Das entspricht einem Gewicht von 625 Elefanten.
Der Basler Künstler Eric Hattan ist der Erschaffer der «Kunst im Bauwerk». Er sagt: «Ich wollte etwas für die Ewigkeit kreieren. Etwas so Dominantes, das erst mit dem Bauwerk wieder verschwindet.»
In zwei Wochen wird das Foyer während der Swiss Indoors zum ersten Mal so richtig gefüllt sein.
Wegweiser zeigen den Weg zu den Hallen.
Aus diesen Gastro-Ständen aus Holz werden in Zukunft Essen und Getränke serviert.
Handwerker geben ihnen noch den letzten Schliff. Mittlerweile haben auch die Swiss Indoors begonnen, ihre eigene Infrastruktur aufzubauen.
Weil die Halle zwar der Stadt Basel gehört, aber auf Münchensteiner Gebiet liegt, ist auch das Wappen und der Schriftzug der Baselbieter Gemeinde auf der Fassade der neuen Halle verewigt.
Im Inneren der Halle ist alles beim Alten. Nur die Fenster wurden bisher zubetoniert. Der Rest passiert dann in der dritten und letzten Umbau-Etappe. Im Herbst 2018 soll auch die Halle umgebaut sein.
Diese Gerüste verschwinden in den nächsten Tagen.
Auch hier in der Nähe des Tennisdorfes muss noch einiges beiseite geräumt werden.
So sah die Halle früher aus. Der Turm ist schon fast vergessen.

Ein Blick ins neue Foyer: Weisse Böden, Gastro-Stände aus Holz, Donut-Lampen und ein Findling, auf dem das Dach ruht.

Martin Toengi

«Der Umbau der St. Jakobshalle ist Extremsport. Wir sind zwar nicht am Ende dieses Marathons, aber bei Kilometer 28», sagt Thomas Blanckarts, der Leiter des Hochbauamts Basel-Stadt. Die zweite von drei Umbauphasen ist beendet. Der Nordteil der Halle – in Richtung Tramgleise – ist pünktlich für die Swiss Indoors fertig. Diese starten in genau zwei Wochen. Dann wird die umgebaute Halle zum ersten Mal voller Besucher sein.

   

  

Martin Toengi

Die neue Glasfassade und das grossräumige Foyer können sich sehen lassen. Mittendrin steht deutlich sichtbar der Grundstein: Ein Findling aus dem Gotthardmassiv, der per Gletscher in den Aargau wanderte und nun nach Basel transportiert wurde. Aus dem 25 Tonnen schweren Stein entwächst nun eine Säule, die das 2800 Tonnen schwere Dach trägt. «Das entspricht einem Gewicht von 625 Elefanten», weiss Architekt Heinrich Degelo.

Der Basler Künstler Eric Hattan ist der Erschaffer der in den Bau integrierten Kunst. «Ich wollte etwas für die Ewigkeit kreieren. Etwas so Dominantes, das erst mit dem Bauwerk wieder verschwindet», sagt Hattan.

Im Inneren der Halle ist noch alles beim Alten. Dort steht der Umbau erst noch bevor. Dieser soll bis zu den Swiss Indoors 2018 beendet sein.