Das Cup-Aus des FC Basel steckt zwar noch in den Knochen, der erste Schock ist aber verdaut. Wir haben uns aufgemacht und die aktuelle Stimmung bei Passanten und prominenten FCB-Fans aufgeschnappt. 

Zuversicht statt Hoffnungslosigkeit

Die 0:2-Pleite gegen YB war sicherlich ein «hartes Brot», so beschreibt es zumindest David Frey, Vizepräsident des Fanclubs St. Jakob. «Der Frust über die Niederlage war nach dem Spiel sehr gross. Zumal der FCB keine Chance hatte sich zu behaupten», meint Frey. Ein Tag später ist der erste Schock über den verpassten Finaleinzug mehrheitlich verdaut. 

Bei Christoph Brutschin, Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt, herrscht keinerlei Anzeichen von Hoffnungslosigkeit: «Ich habe sowohl den Abstieg des FCB in die Nationalliga B miterlebt, wie auch den erneuten Aufstieg mit Christian Gross eins zu eins mitverfolgt.» Aus diesem Grund ändere sich auch in einer schwierigeren Phase nichts an der Treue für den FC Basel, sagt Brutschin. 

Ganz anderer Meinung ist SP-Nationalrätin Silvia Schenker: «Ich glaube, dass sich die Mannschaft nicht so schnell von dieser Niederlage erholt. Das Spiel ist wahrscheinlich ein nachhaltiger Dämpfer.» Schenker hat sich bereits vor dem Beginn des Spiels grosse Sorgen über dessen Ausgang gemacht. Selbstverständlich tue ihr die Niederlage für den FCB sehr Leid, zumal die Mannschaft wirklich gewinnen wollte.

Ruhig bleiben und zusammenhalten

In Zeiten der Niederlage sind insbesondere die Fans gefragt, weiss Frey: «Wir müssen jetzt alle zusammenhalten, ruhig bleiben und die Mannschaft unterstützen.» Wichtig ist ausserdem Siegen nicht als etwas Selbstverständliches zu betrachten. «Der FC Basel hat kein Abo auf den Titel. Aus diesem Grund geht nach einer derartigen Niederlage keine Welt unter», fügt Frey hinzu.