Bildung

Regierung lenkt ein: Einführungsklassen sollen in Basel wieder eingeführt werden

(Symbolbild)

Die Einführungsklassen waren im Stadtkanton im Rahmen der Integrativen Schule abgeschafft worden.

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Basler Schulen sollen bei der Betreuung von Kindern mit Sprach- oder Entwicklungsschwierigkeiten mehr Spielraum erhalten. Geplant ist unter anderem die Wiedereinführung von Einführungsklassen, wie die Regierung am Dienstag mitteilte.

Diese Einführungsklassen, in denen für den Stoff der ersten Primarklasse zwei Jahre statt nur eines zur Verfügung stehen, waren im Stadtkanton im Rahmen der Integrativen Schule abgeschafft worden. 2014 überwies jedoch der Grosse Rat eine Motion, die unter anderem Beibehaltung dieser Einführungsklassen auf Primarstufe verlangte.

Diese Forderung will die Regierung nun nach Gesprächen mit Schulleitungen und Lehrpersonen mit einer Gesetzesänderung erfüllen, die neben den Einführungsklassen auch andere Möglichkeiten zur Unterstützung von Kindern mit Entwicklungsverzögerungen vorsieht. So sollen auch Doppelbesetzungen in regulären Klassen ermöglicht werden.

Den Entscheid, welche Massnahmen getroffen werden, sollen die Schulleitungen autonom treffen, dies aber unter Einbezug des Kollegiums, wie die Regierung festhält. Weil mit Mehrkosten von 850'000 Franken für 2020 und jährlich rund zwei Millionen Franken ab 2021 gerechnet wird, beantragt die Regierung dem Parlament neben der Gesetzesänderung auch eine entsprechende Budgeterhöhung.

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