NWRK
Regierungskonferenz fordert Grenzgänger-Kontingente für Kantone

Die Nordwestschweizer Regierungskonferenz (NWRK) fordert die Mitglieder des National- und Ständerates auf, die besondere Situation des trinationalen Wirtschaftsraumes Nordwestschweiz in Bezug auf die Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative zu berücksichtigen.

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Rund 70'000 Personen aus Deutschland und Frankreich pendeln täglich über die Landesgrenze zur Arbeit. Im Bild die Zollanlage des Autobahnzolls Basel-Weil.

Rund 70'000 Personen aus Deutschland und Frankreich pendeln täglich über die Landesgrenze zur Arbeit. Im Bild die Zollanlage des Autobahnzolls Basel-Weil.

Kenneth Nars

Wie die NWRK am Mittwoch mitteilte, würden für die Nordwestschweiz Grenzgängerinnen und Grenzgänger einen wesentlichen Wirtschaftsfaktor darstellen. «Die NWRK fordert, dass es den Kantonen überlassen wird, falls nötig eine zahlenmässige Beschränkung der Grenzgängerbewilligungen zu verfügen», heisst es in der Mitteilung.

Lob an Bundesrat

Rund 70'000 Personen aus Deutschland und Frankreich würden täglich über die Landesgrenze zur Arbeit pendeln und somit «massgeblich zum wirtschaftlichen Erfolg der Region» beitragen. Laut NWRK hat der Bundesrat zu Recht festgestellt, dass Grenzgänger keine Zuwanderer darstellen würden.(bz)