Die bisherigen Amtsstrukturen würden mit der Reform vereinfacht und die Dienstleistungen effizienter erbracht. Für alle Abteilungen wird eine gemeinsame Stabsstelle eingerichtet, was Synergien bringe und die Abteilungen entlaste. Entsprechend hat die Regierung die kantonale Zivilstandsverordnung per 1. Januar totalrevidiert.

Bei dieser Gelegenheit wird auch neueres Bundesrecht kantonal nachgezeichnet. So werden Geburten und Todesfälle im Stadtkanton nicht mehr im Kantonsblatt veröffentlicht. Basel-Stadt tut dies als einer der letzten Kantone; dagegen sprechen aus Bundessicht Datenschutzgründe.

Todesfälle vermeldet indes die Abteilung Bestattungswesen auch künftig per Trauerfeierkalender im Internet – immer nach Absprache mit den Angehörigen, also nicht ohne deren Einverständnis. Die entsprechende Liste ist seit 2015 auf der Webseite der Stadtgärtnerei zu finden.

Ferner ist neu für Namensänderungsgesuche nicht mehr das Justiz- und Sicherheitsdepartement (JSD), sondern das Bevölkerungsamt zuständig. Das JSD delegiert diese Aufgabe also intern nach unten.

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