Der wasserseitige Containerumschlag stieg gegenüber dem ersten Halbjahr 2017 deutlich um 38,9 Prozent, wie die Schweizerischen Rheinhäfen am Donnerstag mitteilten. Umgeschlagen wurden 69'591 Transporteinheiten (TEU). Der Containerverkehr habe dabei unter anderem von den besseren Wasserständen gegenüber 2017 profitiert. Eine Steigerung sei aber auch gegenüber den Jahren zuvor auszumachen.

Insgesamt sind im ersten Halbjahr in den Häfen Kleinhüningen, Birsfelden und Muttenz-Auhafen knapp 2,87 Millionen Tonnen umgeschlagen worden. Das sind rund 215'000 Tonnen mehr als in der Vorjahresperiode. In allen drei Häfen wurde ein besseres Ergebnis registriert. Am stärksten legte der Hafen Kleinhüningen zu mit 16,7 Prozent.

Beim Import wurde eine Steigerung um 2,4 Prozent auf gut 2,26 Millionen Tonnen registriert. Bei der Ausfuhr von Gütern auf dem Wasserweg resultierte ein Wachstum um 36 Prozent auf gut 600'000 Tonnen.

Erdöl und Mineralölerzeugnisse sind weiterhin die am häufigsten über den Rhein eingeführte Fracht. Mit 1,08 Millionen Tonnen wurde bei dieser Warengattung von Januar bis Juni indes erneut ein Rückgang verzeichnet (-10,5 Prozent). Verbessert haben sich dagegen der Agrar-Sektor - unter anderem aufgrund neuer Siloanlagen im Auhafen - sowie der Bereich Baustoffe.

Der weitere Jahresverlauf sei unter anderem von den Wasserständen abhängig. Im Juli hatte die Trockenheit stark eingesetzt, was etwa die Ladekapazität der Containerschiffe um rund 30 Prozent habe sinken lassen. Im zweiten Halbjahr 2017 hatte zudem die Bahnsperre im deutschen Rastatt zu einem deutlichen Anstieg geführt