Logistik

Rhenus Alpina steigert Umsatz im Jahr 2018 um 10 Prozent

Container von Rhenus Alpina im Basler Rheinhafen

Container von Rhenus Alpina im Basler Rheinhafen

Die Rhenus Alpina AG hat im Geschäftsjahr 2018 den Umsatz gesteigert. Dieser nahm gegenüber dem Vorjahr um 10 Prozent auf 346 Millionen Franken zu, wie der Logistikdienstleister am Dienstag mitteilte. Gewinnzahlen veröffentlicht das Schweizer Tochterunternehmen der deutschen Rhenus-Gruppe nicht.

Das Unternehmen zeigt sich mit dem Jahresergebnis 2018 zufrieden. Trotz widrigen Umständen wie den Nachwehen der Bahnsperre von Rastatt, dem Brand am Basler Hafen im Sommer sowie der Niedrigwasserperiode auf dem Rhein im Herbst 2018, hätten praktisch alle Geschäftsbereiche ihre Ergebnisse halten oder ausbauen können, teilte das Unternehmen mit 1'443 Mitarbeitenden in der Schweiz am Dienstag mit.

Im Bereich Luftfracht resultierte ein Umsatzplus von 2 Prozent. Die zu Beginn des Jahres positive Entwicklung der Umschlagsmengen habe aber im Verlauf des vergangenen Geschäftsjahres an Schwung verloren.

Auch die Frachtschifffahrt sei zwar während den ersten drei Quartale erfolgreich verlaufen, habe aber aufgrund der vier Monate andauernden Niederwasserperiode zum Jahresende hin an Mengenverlusten gelitten. Betroffen gewesen seien vor allem Aluminium- und Stahltransporte.

Die Folgen des Brandes vom Juli 2018 dürften zudem 2019 noch Nachwirkungen haben. Die Instandstellung des Terminals werde erst Mitte 2019 vollständig abgeschlossen sein, hiess es dazu. Die Schadensumme belaufe sich auf rund 4 Millionen Franken.

Aussichten intakt

Die Wachstumsaussichten im Containerverkehr seien aber nach wie vor intakt. Die Realisierung des Gateway Basel Nord bleibe dennoch dringlich, um strukturelle Probleme der bestehenden Infrastruktur nicht weiter zu verschärfen, wie in der Mitteilung betont wurde.

In Basel soll mit dem Gateway eine neue Schnittstelle für den Güterverkehr auf der Schiene, dem Rhein und der Strasse entstehen. Die Wettbewerbskommission (Weko) hatte Mitte Februar angekündigt das Joint Venture der drei Unternehmen SBB, Hupac und Rhenus für das geplante grosse Hafenterminal genauer unter die Lupe nehmen zu wollen.

Laut Weko gebe es «Anhaltspunkte», dass die geplante trimodale Umschlagsanlage für den kombinierten Verkehr "eine marktbeherrschende Stellung begründen oder verstärken könnte". Die Prüfung könne bis zu vier Monaten andauern, teilten die Wettbewerbshüter damals mit.

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