Mit 180 Meter Höhe stösst das geplante Bürogebäude in neue Dimensionen des Hochhausbaus vor.

Deswegen will die BRK sicherstellen, dass der Pharmariese nicht irgendein Projekt realisiert, sondern in Grundzügen jenes, das zuletzt vorgestellt wurde. Im Bebauungsplan sollen die vorgelegten Studien daher als Grundlage berücksichtigt werden.

Die BRK lobt aber das Projekt: Für den Neubau bestehe ein nachgewiesenes Bedürfnis. Die Notwendigkeit für Roche, die über die Stadt verteilten Arbeitsplätze auf dem Areal des Hauptsitzes zu konzentrieren, sei nachvollziehbar. Da das Werkareal fast vollständig bebaut ist, bestehe auch ein Verdichtungsbedürfnis.

Schatten vor allem auf Roche-Areal

Ein einziger hoher Turm sei punkto Stadtbild einer breiteren Bebauung mit zwei bis drei weniger hohen Hochhäusern vorzuziehen, findet die Kommission. Den Standort des Turms hält die Kommission für «geeignet». Die vom Schattenwurf betroffene Umgebung des Gebäudes liegt weitgehend auf dem Areal des Healthcare-Unternehmens.

Mit dem Roche-Turm wird Basel den Rekord des höchsten bewohnbaren Gebäudes der Schweiz 2015 von Zürich zurückholen. Der dortige Prime Tower mit 126 Meter Höhe wird im Frühjahr 2011 eröffnet. Im Moment hat Basel mit dem Messeturm (105 Meter) noch die Nase vorn. (haj/bob)