Basel
Roche verhandelt mit Konkurrenten von Illumina

Nach der gescheiterten Übernahme der US-Genanalysefirma Illumina arbeitet der Basler Pharmakonzern Roche bereits an Alternativen. Die Basler suchen nun das Gespräch mit Konkurrenten von Illumina.

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Roche-CEO Severin Schwan.

Roche-CEO Severin Schwan.

Keystone

Nach Informationen der Zeitung «Der Sonntag» laufen Gespräche mit den Forschungszentren von drei grossen Universitäten, die ihre eigenen Gensequenzierungstechnologien an Roche verkaufen wollen.

Gleichzeitig laufen bei Roche zwei eigene Gensequenzierungsprojekte, wie Roche-Präsident Franz Humer bestätigt: «Wir führen eine Kooperation mit IBM im Bereich neuartiger Sequenzierungstechnologien», sagt Humer.

Zudem sei Roche bereits vor einigen Jahren durch die Übernahme des Unternehmens 454 Life Sciences in den Bereich der DNA-Sequenzierung eingestiegen. Eine mögliche Zusammenarbeit bahnt sich ausserdem mit dem britischen Anbieter Oxford Nanopore an. «Wir haben auch sehr gute Beziehungen mit Oxford Nanopore», bestätigt Humer erste Gespräche. «Mit der Technologie werden wir in ein neues Zeitalter eintreten. Es ist aber sekundär, welche Sequenzierungstechnologie letztendlich zum Einsatz kommt.»

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