Schiffahrt

Rückgang bei Schweizerischen Rheinhäfen weniger stark als erwartet

Der Güterumschlag in den Schweizerischen Rheinhäfen ging im ersten Halbjahr 2020 weniger stark zurück als befürchtet.

Der Güterumschlag in den Schweizerischen Rheinhäfen ging im ersten Halbjahr 2020 weniger stark zurück als befürchtet.

Der Güterumschlag an den Schweizerischen Rheinhäfen ist im ersten Halbjahr 2020 um knapp 16 Prozent zurückgegangen. Damit fiel der wegen der Coronakrise befürchtete Einbruch weniger stark aus als befürchtet.

Gut 2,7 Millionen Tonnen sind im ersten Halbjahr 2020 in den Häfen Kleinhüningen, Birsfelden und Muttenz-Auhafen umgeschlagen worden, wie die Schweizerischen Rheinhäfen und die Vereinigung für Schifffahrt und Hafenwirtschaft am Montag mitteilten. Das entspricht einem Rückgang um knapp 16 Prozent.

Hauptverantwortlich für den Umschlagrückgang sei der Import von Mineralölprodukten gewesen. Beim nach wie vor wichtigsten Gütersegment resultierte ein Minus von 15 Prozent gegenüber dem ersten Semester 2019.

Mit einem Minus von 67 Prozent war der Bereich «Motorbenzin und ähnliche Leichtöle» am stärksten betroffen. Das Ergebnis im Containerbereich lag um rund 11 Prozent unter dem Wert der Vorjahresperiode.

Export stärker betroffen

Mit einem Rückgang um 21 Prozent war der Export- oder Talverkehr stärker betroffen als der Import- oder Bergverkehr. Dieser verringerte sich um 14,5 Prozent.

Der Rückgang des Gesamtumschlags sei angesichts der Umstände weniger stark ausgefallen als erwartet, heisst es in der Mitteilung. Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie, aber auch der Wirtschaftskonflikt USA-China hätten die Umschlagmengen tangiert, die Schifffahrt habe sich aber gut behaupten und die Landesversorgung stets gewährleisten können.

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