Dass der Fasnachtszauber kein Mythos ist, demonstriert eine rührende Aktion vom Mittwochs-Cortège. Die Gugge Uelischränzer Basel machte sich kurz nach zwei Uhr bereit, um für den Cortège einzustehen. «Wir entschieden uns, zuerst noch ein Lied zu spielen. Wir stellten uns in Marschformation auf und drehten uns um 180 Grad,» berichtet Marius Wipfli, Präsident der Uelischränzer Basel. 

Das Lied «Destiny» widmeten die Uelischränzer einem kranken Jungen, der die Fasnacht von seinem Fenster aus beobachtete. Der Besitzer eines Wurststandes hat die Gugge auf den Jungen aufmerksam gemacht. «Der Besitzer sah den Jungen am Montag und Dienstag immer wieder am Fenster und hat ein bisschen mit ihm kommuniziert. Schlussendlich hat er uns gefragt, ob wir für den Jungen spielen könnten», erzählt Wipfli. 

Die Gugge Uelischränzer spielt an der Basler Fasnacht für einen kranken Jungen

Der spontane Auftritt der Uelischränzer Basel.

Eine spontane Aktion 

Der kleine Auftritt der Uelischränzer war völlig spontan, erklärt Wipfli: «Wir kennen den Jungen nicht, aber wir wollten ihm eine Freude machen. Auch für uns war es ein rührender Moment.» Der Junge winkte immer wieder und machte den Anschein, dass es ihm gefallen hat.