Ab 20 Uhr trafen sich Personen, die über das Kriegsgeschehen empört sind, auf dem Marktplatz, wie ein Polizeisprecher am Dienstag angesprochen auf Social Media-Angaben sagte. Zeitweise seien bis 250 Personen versammelt gewesen; Thema sei offenbar Solidarität mit Betroffenen im Kriegsgebiet gewesen. Sachbeschädigungen seien keine bekannt.

Um etwa 21.15 Uhr seien Demonstrierende auf die Tramgeleise gesessen. Die Innenstadt-Trams mussten für rund 45 Minuten umgeleitet werden, was den Trambetrieb weiträumig beeinträchtigte.

Der zufällig vorbeikommende Vorsteher des Sicherheitsdepartementes Baschi Dürr ergriff auf Wunsch von Demonstrierenden das Wort: Laut dem Sprecher äusserte er Verständnis für deren Gefühle. Die Kantonsregierung könne indes wenig tun. Störungen der öffentlichen Ordnung könne sie nicht zulassen. Die Teilnehmer der Kundgebung folgten darauf seiner Bitte, die Geleise freizugeben.