Benefiz-Promenade
Runde um Runde ein Gewinn: Eine Promenade gegen Diabetes

Joggen, Konzerte hören und dabei noch Spenden generieren. So funktioniert die Benefiz-Promenade. Morgen werden bis 300 Läuferinnen und Läufer erwartet, die im Schützenmattpark Runden drehen und damit noch Geld für die Bekämpfung von Diabetes sammeln.

Eva Wieser
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Hauptsache Mitmachen: An der Benefiz-Promenade laufen viele mit.

Hauptsache Mitmachen: An der Benefiz-Promenade laufen viele mit.

Zur Verfügung gestellt

Runden drehen im Schützenmattpark ist ein beliebter Breitensport. Täglich jagen Jogger ihren Puls dabei in die Höhe. Beim Laufen noch Spendengelder für die Bekämpfung von Diabetes zu generieren, ist aussergewöhnlich - und wird morgen möglich. Die Benefiz-Promenade lädt alle ein - ob ehrgeizige Laufsportler, Familien oder Spaziergänger.

«Die Dramatik der Krankheit ist vielen nicht bewusst», sagt die Organisatorin Sarah Cappelletti. Den Fokus auf Diabetes zu legen, hat auch Susanne Hueber, die Moderatorin des Anlasses, sofort überzeugt: «Mir ist die Krankheit nicht fremd, da in meinem familiären Umfeld jemand Diabetes hat. Ich erlebe aber immer wieder, dass dieses Thema tabuisiert wird», erklärt Hueber.

Darum möchte sie zur Aufklärung und Prävention von Diabetes beitragen. «Es ist eine Herzensangelegenheit», sagt die Moderatorin und Schauspielerin.

Spontane sind erwünscht

Natürlich wird Hueber nicht nur das Podiumsgespräch leiten, sondern auch die Läufer motivieren. «Bei der prognostizierten Wetterlage wird dies vielleicht nötig sein», scherzt sie. Rund 70 Läuferinnen und Läufer hätten sich bereits angemeldet, weiss Sarah Cappelletti. Erwartet werden zwischen 150 und 300 Leuten.

Auch die Organisatoren hoffen auf Sonnenschein. «An einem schönen Tag sind immer so viele Leute im Schützenmattpark. Dann werden sicher einige mehr aufs Rahmenprogramm aufmerksam und laufen spontan noch mit», sagt Cappelletti.

Kreativer Spaziergang

Wobei mitlaufen nicht die einzige Möglichkeit ist, um sich zu beteiligen. Zu Recht heisst der Anlass «Benefiz Promenade» - ein Spaziergang ist ebenfalls möglich. «Es gibt zwei Runden. Nach einem Zumba-Warm-up findet um 15.30 Uhr die Laufrunde für Jogger statt.

Die zweite Runde, die sogenannte Kreativrunde, steht wirklich allen offen: Familien, Verkleideten, Spassvögeln. Da zählt: Mitmachen ist alles», erklärt Cappelletti.

Schon vor einem Jahr war dieses Konzept erfolgreich, das die Eventmanagerin Jennifer Müller als Abschlussarbeit konzipiert hat. 12 000 Franken Spendengelder wurden damals für die Bekämpfung von Gebärmutterhalskrebs generiert.

Wichtig an einem solchen Anlass sei ebenfalls, ein ansprechendes Rahmenprogramm. Darum freut sich Cappelletti besonders, dass sich die Schweizer Band Lunik «zu einem solidarischen Spezialpreis», bereit erklärt hat, ein Konzert zu geben.

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