Seit Montagnachmittag durften Grossschiffe bereits den Abschnitt zwischen Kembs (F) und Basel wieder befahren, nachdem der Pegel 8,2 Meter unterschritten hatte. Der Rheinpegel hatte am Samstag einen Höchststand von 9,46 Metern am Messpunkt Basel Rheinhalle erreicht. Seither sinkt er, wegen randvollen Zuflüssen und Seen indes langsam.

Als erstes war am Freitagabend die Strecke zwischen den Basler Rheinhäfen und Birsfelden mit dem Brücken-Nadelöhr gesperrt worden. Auch die enorme Strömung sowie Schwemmholz machen das Navigieren mit den grossen Schiffen sehr heikel - die Basler Stadtstrecke darf auch bei Niedrigwasser nur mit Lotsenhilfe befahren werden.

Insgesamt 17 Frachtschiffe mussten wegen der aktuellen Hochwassersperre ihre Fahrt unterbrechen und tiefere Pegel abwarten, wie bei den Rheinhäfen zu erfahren war. Neun davon warteten in Birsfelden und Muttenz auf die Abreise flussabwärts, während in Basel drei Schiffe weiter hoch und fünf abwärts fahren wollten.