Schliessung

Schlosserei: Die neue Zwischennutzung muss bereits wieder schliessen

Mitveranstalter Christian Schön kann nicht mehr länger an der Bar in der Schlosserei stehen.

Mitveranstalter Christian Schön kann nicht mehr länger an der Bar in der Schlosserei stehen.

Vor zwei Wochen wurde die Schlosserei an der Basler Rheingasse als Ausnahmebeispiel für eine gelungene kulturelle Zwischennutzung eröffnet. Die Freude in der alternativen Szene war jedoch von kurzer Dauer. Das Bauinspektorat macht den Laden dicht.

Kaum eröffnet, ist für die Basler Schlosserei schon wieder Schluss. Das Basler Bau- und Gastgewerbeinspektorat des von SP-Regierungsrat Hans-Peter Wessels geführten Baudepartements liess die Räume schliessen.

Die anstehenden Veranstaltungen sind abgesagt. Dies bestätigen die Organisatoren gegenüber der bz. Über die Gründe möchten sie aber noch nicht Auskunft geben.

Fehlende Gastronomielizenz

Für den nicht lizenzierten Gastronomiebetrieb haben die Initianten mit Unterstützung der Stiftung Habitat den Verein Schlosserei gegründet. Die Stiftung hat die Räume kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Zwischennutzung hätte zwei Monate lang dauern sollen.

Um die fehlende Gastronomielizenz zu umgehen, haben die jungen Veranstalter ihre Zwischennutzung als Verein geführt. Möglicherweise passt dies dem Bauinspektorat nicht. Ein anderer denkbarer Grund für die Schliessung könnten auch Anwohnerbeschwerden wegen nächtlichen Lärms darstellen.

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