Vereitelt worden war der Drogenschmuggel bereits am 5. Februar, wie das Hauptzollamt Lörrach am Mittwoch mitteilte. Der Täter wollte kurz nach Mitternacht über Lörrach-Stetten in die Schweiz fahren. Als er am Grenzübergang Kontrollbeamte sah, wendete er sein Fahrzeug plötzlich, worauf ihm Streifenbeamte folgten und ihn anhielten.

Nachdem sich der Mann bezüglich seiner Reiseroute in Widersprüche verstrickt hatte, setzten die Zollbeamten zur Kontrolle erfolgreich einen Rauschgiftspürhund ein. Tatsächlich waren in einem Hohlraum im Kofferraum zwei in Folien eingewickelte Päckchen mit fast zwei Kilo Kokain versteckt. Der Fahrer, der vom Kokain nichts gewusst haben will, befindet sich in Untersuchungshaft.