Eine seit Jahren geltende Verordnung in Basel schreibt vor, dass Grundeigentümer oder deren Beauftragte verpflichtet sind, Schnee und Eis vor ihrer Parzelle zu entfernen. Die Trottoirs müssen – auf einem Streifen von mindestens einem Meter Breite – gefahrlos begangen werden können. Diese Regelung gilt auch für Treppenanlagen, Altstadtgassen und Zugängen zu Depots von Kehrichtsäcken und zu Kehrichtcontainern.

Glatteis und gleitgefährlicher, festgetretener Schnee sind mit feinkörnigem Splitt, Sand oder anderen geeigneten Streumitteln abzustreuen. Streusalze können eine Ergänzung sein, wenn der Schnee vorgängig geräumt worden ist und wenn das Schmelzwasser nicht in den Wurzelbereich von Bäumen gelangen kann. Splitt kann den vom Bau- und Verkehrsdepartement aufgestellten Behältern entnommen werden. Splitt und Sand sollte nach dem Auftauen auch wieder wegzuwischen sein, wenn die eisigen Temperaturen vorbei sind.

Der weggeräumte Schnee ist auf dem Trottoir längs des Randsteins zu deponieren, möglichst weit entfernt von Bäumen und ihren Wurzeln. Damit das Schmelzwasser abfliessen kann, sind die Strassenschalen und Entwässerungsschächte dabei freizuhalten. Weil es den Pflanzen Schaden zufügt, darf Verunreinigter und insbesondere salzhaltiger Schnee nicht in Rabatten und in Baumnähe deponiert werden.

Die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden geniesst oberste Priorität. Trotzdem rufen Stadtgärtnerei und Stadtreinigung dazu auf, Streusalz nur mässig einzusetzen und nur dann, wenn dem Schnee und dem Eis sonst nicht beizukommen ist, beispielsweise bei Steigungen, auf Treppen oder in stark frequentierten Fussgängerbereichen.