Schützenmattpark
«Lokaler Genuss und Lebensfreude»: Neues Gastrokonzept für das Parkcafé gefunden

Die Basler Allmendverwaltung suchte für das Parkcafé im Pavillon des Schützenmattpark ab 2023 einen neuen Betreiber. Nun ist der Kanton fündig geworden: Tom Wiederkehr und Andrea Schäfer übernehmen.

Aimee Baumgartner
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Das Parkcafé im Schützenmattpark setzt künftig auf lokalen Genuss und Lebensfreude.

Das Parkcafé im Schützenmattpark setzt künftig auf lokalen Genuss und Lebensfreude.

Archivbild: Nicole Nars-Zimmer

Tom Wiederkehr und Andrea Schäfer erhalten vom Bau- und Verkehrsdepartement den Zuschlag für den Pavillionbetrieb im Schützenmattpark ab Februar 2023. Wie der Kanton Basel-Stadt in einer Mitteilung vom Freitag schreibt, konnten sie sich gegen vier Mitbewerbende durchsetzen, die sich ebenfalls auf die öffentliche Ausschreibung gemeldet haben. Eine Verlängerung des Mietvertrags um weitere fünf Jahre sei möglich.

«Das Konzept von Tom Wiederkehr und Andrea Schäfer hat die Auslobungskommission, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Verwaltung und des Quartiers, auf ganzer Linie überzeugt», schreibt der Kanton. Im Zentrum stehen beim neuen Konzept «lokaler Genuss und Lebensfreude». Kriterien für die Betreiberbewilligung waren neben dem Konzept für das Restaurant auch der wirtschaftliche und nachhaltige Betrieb.

Im Schützenmattpark sollen nach Angaben des Kantons künftig Gerichte und Getränke angeboten werden, die aus der unmittelbaren Nähe stammen, die Saison haben oder für die Lagerung nicht tiefgekühlt werden müssen. Im Sommer sollen auch Picknick-Körbe inklusive Picknick-Decke angeboten werden.

Ein Bekannter in der Gastrobranche

Werber, Journalist und «Genussmensch» Tom Wiederkehr erweitert damit sein Gastroportfolio. Er war bereits mitverantwortlich für die Konzepte für den «Tellplatz 3», den «Predigerhof» und die Smorrebrod-Bar am Bankverein. Zudem eröffnet Wiederkehr demnächst sein erstes Restaurant am Aeschenplatz.

Durch ihre Tätigkeit als Eventmanagerin habe seine Kollegin Andrea Schäfer ein grosses Netzwerk. «Beide möchten vermitteln, dass bewusstes Essen und Konsumieren ein Genuss ist und zur Lebensfreude beiträgt», heisst es in der Mitteilung weiter. «Sie setzen auf ein besonders familienfreundliches Angebot und möchten Kindern Spiele zur Verfügung stellen und Eltern ruhige Momente geniessen lassen.»

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