Feiertage
Schüler in der Region dürfen künftig zwei Wochen in die Weihnachtsferien

An den Schulen in den beiden Basel sollen die Weihnachtsferien ab dem Jahr 2017 neu unabhängig von den Feiertagen volle zwei Woche dauern. Im Stadtkanton will das Erziehungsdepartement (ED) auf diesem Weg angesammeltes Ferienguthaben bei den Lehrpersonen abbauen.

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Die Schulen in der Region bleiben künftig über Weihnachten zwei Wochen zu. (Symbolbild)

Die Schulen in der Region bleiben künftig über Weihnachten zwei Wochen zu. (Symbolbild)

Keystone/GEORGIOS KEFALAS

Seit der Einführung einer fünften Ferienwoche für das Basler Staatspersonal im Jahr 2009 hätten sich bei den Lehrpersonen im Stadtkanton Ferienguthaben im Wert von 23 Millionen Franken angesammelt, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. Dafür seien entsprechende Rückstellungen vorgenommen worden.

Ursprünglich war vorgesehen, dass Ferienguthaben ab 2018 etwa mit einem sogenannten Time Out am Stück abgebaut werden können, wie es beim ED auf Anfrage hiess. Um kein weiteres Ferienguthaben aufzubauen schlägt dieses der Regierung und dem Grossen Rat nun jedoch als Alternative ein Massnahmenpaket vor.

Neben den verlängerten Weihnachtsferien ist ein Abbau über das normale Unterrichtspensum vorgesehen. In Einzelfällen könne es zudem zu Auszahlungen kommen, hiess es weiter. Wegfallen soll zudem die sogenannte Kooperationslektion an den Volksschulen. Freiwerdende Mittel sind für die Entlastung der Klassenleitungsteams vorgesehen.

Für die Schülerinnen und Schüler bleibt die Anzahl Ferien- und Freitage gemäss ED indes gleich. Die Gesamtkonferenz der Kantonalen Schulkonferenz, die ehemalige Schulsynode, sowie der Kollegiumstag sollen neu in der unterrichtsfreien Zeit stattfinden.

Sämtliche Massnahmen will das ED auf das Schuljahr 2017/18 einführen. Die Verlängerung der Weihnachtsferien erfolge zudem in Absprache mit dem Kanton Basel-Landschaft. Derzeit dauern die Weihnachtsferien jeweils vom 24. Dezember bis 2. Januar.

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