Rheinhäfen

Schweizer Rheinhäfen profitieren von guten Wasserständen

In den ersten drei Quartalen 2019 in den Häfen Kleinhüningen, Birsfelden und Muttenz-Au 4,73 Millionen Tonnen umgeschlagen. (Symbolbild)

In den ersten drei Quartalen 2019 in den Häfen Kleinhüningen, Birsfelden und Muttenz-Au 4,73 Millionen Tonnen umgeschlagen. (Symbolbild)

Die Schweizerischen Rheinhäfen haben in den ersten neun Monaten des Jahres von guten Wasserständen profitiert und vermelden entsprechend ein «starkes Ergebnis». Nach drei Quartalen liegt das Umschlagergebnis der Häfen um 21 Prozent über der Vergleichsperiode des Vorjahres.

Insgesamt wurden in den ersten drei Quartalen 2019 in den Häfen Kleinhüningen, Birsfelden und Muttenz-Au 4,73 Millionen Tonnen umgeschlagen, wie die Schweizerischen Rheinhäfen mitteilten. Speziell stark hätten sich die Mineralölprodukte und der Bereich «Steine, Erden, Baustoffe» entwickelt. Der Containerbereich blieb dagegen unter den Erwartungen. Das sei zum einen eine Langzeitfolge des letztjährigen Niedrigwassers, zum anderen sei dies auf die unsichere Wirtschaftslage zurückzuführen.

Stark zulegen konnten entsprechend die stark vom Mineralölverkehr abhängigen Muttenz-Auhafen (+32 Prozent) und Birsfelden (+39 Prozent), in Kleinhüningen (-5 Prozent) resultierte aufgrund der negativen Entwicklung im Container- und Agrarbereich dagegen ein Minus.

Der deutlich bedeutendere Import- oder Bergverkehr nahm dabei in den drei Häfen gegenüber dem Vorjahr um knapp 28 Prozent zu, während der Export- oder Talverkehr um fast 5 Prozent zurückging. Im Containerverkehr wurden in den Rheinhäfen 93'101 TEU (Zwanzig-Fuss-Standardcontainer) umgeschlagen, ein Minus von 9,5 Prozent.

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