Rheinschifffahrt
Schweizer Rheinhäfen haben weniger Güter umgeschlagen

Die Rheinhäfen haben im ersten Quartal 2011 leicht weniger Umschlag registriert als in der Vorjahresperiode. Angesichts der einmonatigen havariebedingten Rhein-Sperrung und reduzierter Kapazitäten wegen dem tiefen Wasserpegel sei dies ein Erfolg.

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Container am Rheinhafen in Basel (Archiv)

Container am Rheinhafen in Basel (Archiv)

Keystone

In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres wurden 1,37 Mio. Tonnen an Basler Quais umgeschlagen, wie die Rheinhäfen am Montag mitteilten. Dies bedeute einen Rückgang um zwei Prozent gegenüber 2010. Im Basler Hafen Kleinhüningen war etwas mehr Betrieb (+5,4 Prozent), im Auhafen Muttenz (-9,4 Prozent) und im Birsfelder Hafen (-6,7 Prozent) weniger.

Nach Gütern betrachtet fällt vor allem ein Minus von 14 Prozent bei der wichtigsten Kategorie auf, den flüssigen Treib- und Brennstoffen: Davon wurden im ersten Quartal rund 509'000 Tonnen (- 13,7 Prozent) importiert. Der sonst boomende Containerverkehr ging derweil um 4,6 Prozent auf 21'543 TEU-Transporteinheiten zurück.

Geprägt war das Quartal von einer Sperrung des Schiffsverkehrs in Deutschland bei der Loreley während rund vier Wochen im Januar und Februar. Zudem hat Regenmangel den Rheinpegel seit März so tief absinken lassen, dass manche Schiffe weniger laden können - dies macht den Schifffstransport teurer und die Bahn attraktiver.