Die Stadtreinigung sammelte nach dem Endstreich am Donnerstag ab vier Uhr früh mit rund 250 Personen und 120 Fahrzeugen haufenweise auf den Strassen Liegengebliebenes ein. In den drei Fasnachtstagen kamen insgesamt 420 Tonnen Abfälle zusammen, wie beim Tiefbauamt zu erfahren war. Im trockeneren letzten Jahr waren es 250 Tonnen gewesen.

In Handarbeit kehrten Wischerinnen und Wischer den Müll in den Strassengraben, wo Strassensauger ihn dann einsammelten. Im Einsatz gegen Räppli-Berge standen auch Schneepflüge und Bagger. Die höchsten temporären Müll-Gipfel entstanden bei der zentralen Sammelstelle auf dem Messeplatz.

Neben den Räppli, die den Grossteil des Fasnachtsabfalls ausmachen, hat es jeweils allerlei Relikte von Kartonschachteln über Orangen und Mimosen bis zu karnevaleskem Sperrmüll. Überdies nutzen mitunter auch Schlaumeier die Fasnachtsreinigung, um private Entsorgungskosten zu sparen.

Ruhe fürs Blaulicht

Polizei und Sanität bilanzierten hingegen eher wenig Arbeit an der diesjährigen Fasnacht, dies wie bereits im Vorjahr. Einsätze gab es unter anderem bei einem guten Dutzend Streitereien und Handgreiflichkeiten, wie das Sicherheitsdepartement in seiner Bilanz am Donnerstag mitteilte.

Zudem wurden vier (Vorjahr: sieben) Larven und drei Trommeln (drei Piccolos) als gestohlen gemeldet. Daneben wurden zehn (neun) weitere Diebstähle zur Anzeige gebracht. Vorübergehend mussten sich Freunde und Helfer auf dem Posten auch um 25 (18) Kinder kümmern, denen im Trubel ihre erwachsene Begleitperson abhanden gekommen war.

Etwas länger auf dem Posten blieb ein (Vorjahr: vier) Trunkenbold, der dort seinen Rausch ausschlafen musste. Auch bei den 57 (46) Fasnachtseinsätzen der Sanität ging es öfters um übermässigen Alkoholkonsum. Für den Fasnachtsbetrieb aus dem Weg geräumt hat die Polizei überdies insgesamt acht (zwölf) Autos und 246 (231) Velos. (sda)