Die Anwohner der geplanten Scientology-Kirche im Iselin-Quartier planen eine Protestaktion gegen die Einweihung des Tempels mit «allem was Krach macht», wie Mitinitiant Thomas Erlemann gegenüber der «Schweiz am Sonntag» sagt.

Unklar ist, wann die Eröffnung stattfindet, denn die Scientologen haben die Feier verschoben, weil sie die Kirche bis dahin nicht fertig eingerichtet haben, wie sie verlauten liessen.

Die Anwohner zeigten sich davon unbeeindruckt. Sie seien jederzeit bereit für den Protest.

Derweil kämpfen sie auch auf anderer Ebene gegen die Sekte. Ein Nachbar berichtet der «Schweiz am Sonntag», er habe Anzeige gegen den Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes eingereicht. Dieser habe ihn im Namen der Sekte angegangen, behauptet der Mann.

Die Anwohner befürchten, dass auf dem Areal an der Burgfelderstrasse ein Scientology-Zentrum entsteht. Denn neben der geplanten Kirche baut der Patrick Schnidrig, Präsident der Basler Scientologen, ein Büro- und Wohngebäude zusammen mit dem Architekten Heinrich Degelo. Schnidrig sagt der «Schweiz am Sonntag», dass dieser Bau nicht im Zusammenhang mit der Ideal Org stehe. Und auch Degelo beteuert: «Wir haben die Erklärung bekommen, dass der Auftrag nichts mit dieser Organisation zu tun hat.»