«Wenn jemand zu Scientology will, dann wünsch ich ihm viel Spass», meint Wilfried Hendl im Interview mit der «Schweiz am Sonntag». Scientology sei «ein Pickel von vielen». «Wenn es Scientology nicht gäbe, dann gäbe es etwas anderes.»

Handl ist gegen ein generelles Verbot der Sekte, doch Praktiken wie das Missionieren, die «Reinigungsprogramme» oder die Verwendung des Kreuzes seien zu verbieten. Der 61-Jährige, der selbst der Sekte während 23 Jahren angehörte, bezeichnet sie heute als «autoritär und faschistoid».

Am Samstag hat die Scientology im Beisein von David Miscavige in Basel ihre «Ideal Org» eingeweiht.

Erwartet wurden 1500 Personen, gekommen sind geschätzte 700 bis 800. Die Organisation spricht selbst von 2500 Gästen. Begleitet wurde die Eröffnung durch einen lauten, aber friedlichen Protest von rund 150 Personen.