Nachwuchs
Sechs Straussen-Küken picken im Zoo Basel um die Wette

Zwischen dem 14. und 17. Dezember sind im Zoo Basel sechs Straussenküken geschlüpft. Derzeit sind sie mit Fressen beschäftigt und wachsen im Rekordtempo. Ebenfalls rasant wachsen die winzigen Zwergwachtelküken - der erste Nachwuchs des Jahres.

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Neugieriger Nachwuchs im Straussen-Gehege
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Nachwuchs im Zoo Basel
Neugieriger Nachwuchs im Straussen-Gehege
Nachwuchs bei den Straussen
Nachwuchs bei den Straussen
Nachwuchs bei den Straussen
Nachwuchs bei den Zwergwachteln
Nachwuchs bei den Zwergwachteln
Nachwuchs bei den Zwergwachteln
Nachwuchs bei den Zwergwachteln

Neugieriger Nachwuchs im Straussen-Gehege

Zur Verfügung gestellt

Während sechs Wochen bebrühteten Henne Manyara (22) und Hahn Baringo (21) acht Eier, bis zwischen dem 14. und 17. Dezember aus sechs Eiern junge Straussen-Küken schlüpften. Die Küken rennen seither munter im Straussenhaus umher und sind mehrheitlich mit Fressen beschäftigt.

Die Pfleger verteilen mehrmals täglich ein Futtergemisch aus feingeschnittenen Randen, Karotten, Fenchel, Muschelbruch, Pellets, Grassamen und einem Multivitamin-Präparat, das von den Küken schnell weggepickt wird. Die Tierpfleger müssen stets darauf achten, dass die Straussen-Küken nicht zu dick werden, da sie kein wirkliches Sättigungsgefühl haben. Dies wäre für die Entwicklung ihrer Knochen schädlich. Deswegen müssen die Küken einmal pro Woche auf die Waage: Wogen sie beim Schlupf noch 700 bis 800 Gramm, bringen sie jetzt schon zwischen 1980 und 2990 Gramm auf die Waage.

Bei den Straussen kümmern sich Hahn und Henne gemeinsam um ihre Jungmannschaft. Schon bei der Brut wechseln sie sich ab: Da der Hahn mit seinem schwarzen Gefieder im Dunkeln optimal getarnt ist, brütet er nachts, während die hell gefärbte Henne tagsüber auf den Eiern sitzt. Sind die Küken geschlüpft, sind ebenfalls beide Elternteile für ihr Wohlergehen besorgt.

Während sich die Küken tagsüber bei Bedarf vor allem unter der 35 Grad warmen Wärmelampe wärmen, nehmen die Eltern sie nachts unter die Flügel. Trotz der kalten Temperaturen haben sich die Küken schon nach draussen gewagt und haben die Anlage inspiziert.

Am 3. Januar sind rekordkleine Vögel im Vogelhaus geschlüpft. Die drei Zwergwachteln sind nur hummelgross. Sie sind der erste Zoonachwuchs des Jahres 2015. Die winzigen Küken schlüpften aus etwa ein Gramm schweren Eiern und suchten schon kurz nach dem Schlupf selbständig nach Nahrung. Jetzt folgen sie ihren Eltern und picken dort nach.