Basler Verkehrs-Betriebe

Sex-Skandal: BVB halten an ihrer Version fest

Die BVB reagieren auf Aussagen von Baumgartners Anwalt. Sie bleiben bei ihrer Version.

Die BVB reagieren auf Aussagen von Baumgartners Anwalt. Sie bleiben bei ihrer Version.

Plötzlich ist der Fall des ehemaligen BVB-Direktors Jürg Baumgartner nicht mehr so klar. Nachdem sein Anwalt erklärte, Baumgartner habe seine ominösen Sex-SMS «nur» seiner Geliebten geschickt, reagieren die BVB.

«Es liegen mehrere Hinweise von Verfehlungen des ehemaligen Direktors vor, durch die sich Mitarbeiterinnen in ihrer persönlichen Integrität gestört fühlten», schreiben die BVB als Reaktion auf die Berichterstattung zur fristlosen Entlassung von Jürg Baumgartner. Die Sache um den ehemaligen Direktor ist für die BVB bei weitem nicht ausgestanden.

Letzte Woche wurde bekannt, dass Baumgartner die Kündigung anficht. Seit Dienstag ist auch klar warum: Er will seine Nacktbilder und expliziten SMS an eine Geliebte geschickt haben. In diesem Fall wäre es sehr schwierig, ihn wegen sexueller Belästigung am Arbeitsplatz fristlos auf die Strasse zu setzen.

Die BVB halten aber an ihrer Darstellung weitgehend fest. Details können mit Verweis auf den Persönlichkeitsschutz nicht bekannt gegeben werden.

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