Sicherheitsdirektor Baschi Dürr kommt auf unangenehme Weise am eigenen Leib zu spüren, was die Kriminalstatistik, die vor rund zehn Tagen publiziert wurde, zeigt. Bei ihm zuhause an der Wettsteinallee wurde eingebrochen.

Dürr war zum Einbruchszeitpunkt nicht zuhause. Er entdeckte ihn am späteren Mittwochabend, wie Martin Schütz, Mediensprecher der Kantonspolizei Basel-Stadt der bz bestätigt. Der materielle Schaden halte sich in Grenzen, was gestohlen wurde ist noch nicht klar.

Dürr möchte zum Vorfall persönlich keine Stellung nehmen, doch er liess über Schütz vermelden, dass der Einbruch «ein sehr unangenehmes Gefühl» bei ihm und seiner Lebenspartnerin hinterlasse.

Dürr ist erst seit Februar im Amt des Sicherheitsdirektors. Er hatte sich zur Einarbeitung eine 100-Tage-Frist ausbedungen, bevor er seine Ideen und Massnahmen der Öffentlichkeit vorstellt. Der gestrige Vorfall ändere nichts an dieser Strategie, lässt der Regierungsrat ausrichten. Dürr, der das Thema Einbruch immer sehr ernst genommen habe, werde sich wie vorgesehen im Mai den Fragen der Medien stellen.