Jüdische Gemeinde

Sicherheit für Basler Synagoge: Jetzt krebst die Regierung doch zurück

Die Sicherheit der Basler Synagoge soll nun doch mit Staatsgeldern unterstützt werden können.

Die Sicherheit der Basler Synagoge soll nun doch mit Staatsgeldern unterstützt werden können.

Die Basler Regierung erwägt, sich nun doch an der Sicherheit der Synagoge zu beteiligen. Laut einem Regierungssprecher sei eine Kostenbeteiligung kein Tabu mehr.

Jetzt soll die Basler Synagoge doch mit staatlicher Hilfe geschützt werden. Zumindest erwägt die Basler Regierung mittlerweile ein Rückkommen auf den abschlägigen Bescheid gegenüber den Basler Juden.

Laut einem Bericht des Regionaljournals Basel von Radio SRF habe die Regierung bei einem Treffen zusammen mit einer Delegation der Israelitischen Gemeinde Basel das weitere Vorgehen in Sicherheitsfragen beschlossen. Ein Regierungssprecher sagte, dass "der Fächer noch einmal" geöffnet werden solle.

Mit einem Gesamtkonzept soll die Sicherheit der Basler Synagoge bis 2019 neu organisiert werden. Über die Kostenfrage sei noch keine Auskunft zu erhalten. Dass der Kanton bei der Sicherheit der Basler Synagoge spart, warf hohe Wellen. Zuletzt sammelten sogar die katholischen Mönche des Klosters Mariastein einen Betrag an die Sicherheitskosten der Basler Juden – und das kurz vor Ostern.

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