Musik

Sinfonieorchester Basel bekommt etwas weniger Geld vom Kanton

Hintergrund der Kürzungen ist ein neues Orchesterfördermodell, das ab Jahresbeginn 2016 gilt.

Hintergrund der Kürzungen ist ein neues Orchesterfördermodell, das ab Jahresbeginn 2016 gilt.

Ab der Spielsaison 2017/18 werden die Jahres-Grundbeiträge des Kantons an das Sinfonieorchester Basel gestaffelt von 6,8 Millionen auf 6,34 Millionen Franken gesenkt. Insgesamt erhält das SOB für kommenden vier Spielzeiten 30,4 Millionen Franken.

Das Sinfonieorchester Basel (SOB) bekommt vom Kanton insgesamt 30,4 Mio. Franken Subventionen für die vier Spielzeiten 2015/16 bis 2018/19. Dabei werden die Jahres-Grundbeiträge gestaffelt von heute 6,8 Mio. auf 6,34 Mio Franken ab 2017/18 gesenkt.

Die Kürzungen gegenüber dem aktuellen Grundbeitrag summieren sich innert vier Jahren zu 500'000 Franken, wie aus einer Mitteilung der Regierung vom Dienstag hervorgeht. Hintergrund ist ein neues Orchesterfördermodell, das ab Jahresbeginn 2016 gilt.

Gemäss diesem im April vorgestellten Konzept bekommt künftig nur noch das SOB mehrjährige Staatsbeiträge, während andere Orchester neu mit einer durch eine Fachjury vergebenen Programmförderung auskommen müssen. Weitere Förderinstrumente sind die bestehende Projektförderung und die neue Strukturförderung - der zu letzterer nötige Parlamentsbeschluss steht indes noch aus.

Allenfalls kann die Regierung dem SOB einen Teuerungsausgleich jährlich zugestehen, wie sie weiter schreibt. Ziel der Subvention bleibe eine "substanzielle und gesicherte Grundfinanzierung" des auch für das Theater tätigen Klangkörpers. Die SOB-Subvention setzt sich zusammen aus einem Grundstaatsbeitrag sowie einem Beitrag für die Personalvorsorge.

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